Gut zu wissen

Interessante Hintergrundinformationen zu Vorsorge und Sicherheit

Wir informieren Sie mit Tipps und Hintergründe zur wichtigen Themen aus dem Bereich Absicherung und Vorsorge

Corona - Hilfe und Möglichkeiten

Das Corona-Virus hat Auswirkungen auf unser privates und berufliches Leben, auch für Handwerksbetriebe und ihre Mitarbeiter. Handwerker können weiter ihren Tätigkeiten nachgehen, werden aber auch von den Maßnahmen in diesem Zusammenhang beeinflusst. Damit Sie im Ernstfall wissen, wohin Sie sich wenden können, haben wir Ihnen auf einen Blick wichtige Infos, Kontaktdaten und Links zusammengestellt. 

Informationen und Links

Fragen und Informationen

  • Ausführliche Informationen und Merkblätter zu allen Themen bietet auch der ZDH 
    Unterstützungsmaßnahmen - Corona 
     
  • Beim Bundesministerium für Finanzen finden Sie Informationen zu allen Hilfeleistungen für Betroffene der Corona-Krise:
    FAQs zu Hilfesprogrammen  
     
  • In den einzelnen Bundesländern gibt es Info- und Servicestellen. Beispiel: 

    Hotline und Servicemail für Betriebe in Bayern 
    Servicestelle der Bayerischen Staatsregierung 
    von Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, freitags von 8 bis 16 Uhr, 
    Telefon: 089/12 22 20. E-Mail: direkt(at)bayern.de 
     
  • Auch bei Ihren Handwerkskammern oder Innungen können Sie sich informieren.
    Ein Beispiel HWK Oberfranken
    HWK Oberfranken zu Corona 

     

Finanzielle Hilfen

Kredite zum Ausgleich von Corona-Folgen:

Die Bundesregierung unterstützt Unternehmen bei der Bewältigung der Corona-Krise. Wenden Sie sich an die KfW-Bank. Unter folgendem Link finden Sie alle wichtigen Informationen:
KfW-Corona-Hilfe 

Bankbürgschaften

Die Bürgschaftsquote bei Betriebsmittelfinanzierungen und die Haftungsfreistellung im Universalkredit werden auf jeweils 80 % angehoben, das Antragsverfahren erheblich beschleunigt. Die LfA Förderbank Bayern unterstützt:
Förderung der LfA  

Unter diesen beiden Links finden Sie die passende Bürgschaftsbank in Ihrer Nähe:
Sonderprogramme wegen Corona 
Unterstützung von kleinen und mittleren Betrieben 

Betriebsschließung 

Wegen Corona droht auch Handwerksbetrieben die behördlich angeordnete Schließung. Das kann dann der Fall sein, wenn einer der Beschäftigten sich mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert. Auch dann, wenn ein Kunde des Betriebs betroffen ist und das Gesundheitsamt die sozialen Kontakte der erkrankten Person zu dem betreffenden Betrieb zurückverfolgt, kann eine Schließung behördlich angeordnet werden.

Ihre BetriebsschließungsVersicherung hilft! Der Münchener Verein ersetzt für den Fall einer durch die zuständige Behörde beim Auftreten meldepflichtiger Krankheiten oder Krankheitserreger angeordneten Schließung nach dem Infektionsschutzgesetz unter anderem die Fixkosten des Betriebs und den entgangenen Gewinn des Inhabers im Rahmen der vereinbarten Tagesentschädigung. Außerdem werden die Waren, die vernichtet werden müssen, und die Desinfektion der Räume bezahlt. Wenden Sie sich gerne an Ihren Ansprechpartner beim Münchener Verein.

Als Handwerksversicherer hat er seine Kunden nicht enttäuscht. Denn er hat bereits schnell und unkompliziert teilweise sechsstellige Summen ausgezahlt. Insbesondere im Bäcker- und Metzgergewerk sind Betriebe betroffen, die sich jetzt auf den Traditionsversicherer verlassen können.
 

Hilfspaket 

Hier finden Sie die von der Bundesregierung geplanten Hilfen

Schutzschildprogramm der Regierung
 

Stundung

Für Steuern und viele Beitragszahlungen gibt es zinsfreie Stundungsmöglichkeiten für die Raten in 2020. Vollstreckungen und Forderungen für ausstehende Zahlungen sollen ausgesetzt werden. Erkundigen Sie sich bei der jeweiligen Institution. Bei Haufe finden Sie Informationen und auch Anträge zum Download:
Steuerliche Erleichterungen 

 

Kurzarbeit

Wegen der Ausbreitung des Corona-Virus hat die Bundesregierung beschlossen, den Zugang zu Kurzarbeitergeld zu erleichtern. Ein Anspruch auf Kurzarbeitergeld entsteht bei unabwendbaren Ereignissen beispielsweise, wenn als staatliche Schutzmaßnahme Betriebe geschlossen werden. Oder aus wirtschaftlichen Gründen, wenn z. B. Lieferungen ausbleiben und die Produktion eingeschränkt werden muss. Die Agentur für Arbeit entscheidet darüber. 2 Videos zeigen Ihnen das Vorgehen:
Zu den Videos 

Alle Unterlagen dazu finden Sie hier
Informationen der Bundesagentur für Arbeit 

 

Insolvenz

Das Bundesjustizministerium will die Insolvenzantragspflicht für durch die Corona-Epidemie geschädigte Unternehmen bis zum 30. September 2020 aussetzen, weil sie für Krisen zu kurz bemessen ist.

Betriebliche Altersversorgung (bAV)

Eine arbeitnehmerfinanzierte bAV fällt generell nicht in die Insolvenzmasse. Der Arbeitnehmer hat die Möglichkeit bei Verringerung des Gehalts bis zu 2 Jahren die Beitragszahlung auszusetzen oder den Beitrag zu reduzieren. Bezahlt die bAV der Arbeitgeber, besteht der Anspruch auf die Direktversicherung grundsätzlich weiter, wenn die Unverfallbarkeit erreicht ist. Direktversicherungen und U-Kassen-Rückdeckungsversicherungen von Arbeitnehmern sind insolvenzgeschützt. Bei Gesellschafter-Geschäftsführer spielen viele Komponenten eine Rolle. Eine einheitliche Aussage kann man hier nicht treffen. Gerichtlich bestätigt ist aber die Insolvenzfestigkeit von U-Kassenversorgungen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Ihren Ansprechpartner beim Münchener Verein.

Arbeitgeber - Rechte und Pflichten

Der Bund der Arbeitgeber (BDA) informiert ausführlich und stellt unter „Weiterführende Informationen“ einen Leitfaden zu den arbeitsrechtlichen Folgen einer Pandemie zur Verfügung:
Informationen vom Arbeitgeberverband

Die Gesetzesgrundlage finden Sie hier:
Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen

Cyber-Kriminalität

Das Internet ist aus der modernen Welt nicht mehr wegzudenken, sicher auch nicht aus Ihrem Betrieb. Die Gefahr von Hackerangriffen steigt von Jahr zu Jahr an. Betroffen sind auch kleine Betriebe und private Haushalte. Minimieren Sie das Risiko eines Cyber-Angriffs für sich, indem Sie ein paar einfache Regeln beachten.

Mit diesen wertvollen Tipps schützen Sie effektiv Ihre Geräte und Daten.

  • Verwenden Sie lange Passwörter
  • Erstellen Sie immer wieder aktuelle Updates
  • Sichern Sie Ihre Daten regelmäßig 
  • Gehen Sie vorsichtig mit E-Mails um
  • Rufen Sie Online-Banking immer direkt auf
  • Passen Sie auf bei der Nutzung von öffentlichem WLAN
  • Bedrohung durch Erpresserprogramme
  • Erstsellen Sie IT-Richtlinien im Büro, an die sich alle halten
  • Wechseln Sie öfter den Türcode
  • Schützen Sie sich mit einer Cyber-Versicherung für den Ernstfall

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Der Aufbau einer zusätzlichen Altersversorgung ist immer sinnvoll. 

Über Ihr Versorgungswerk steht Ihnen eine Produktpalette für jede Versorgungsmentalität zur Verfügung. Helfen Sie Ihren Mitarbeitern beim Aufbau ihrer Altersvorsorge. Sparen Sie Steuern.

Ihr Versorgungswerk unterstützt Sie mit Sonderkonditionen. 
 

Neue Möglichkeiten mit dem Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG)

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG), trat zum 1. Januar 2018 in Kraft. Es bietet zusätzliche Fördermöglichkeiten für die betriebliche Altersversorgung (bAV).

  • Künftig sind 8 % der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) der gesetzlichen Rentenversicherung steuerfrei, statt 4 % wie bisher. Der Freibetrag von 1.800 € entfällt.
  • Sie können in eine Direktversicherung, eine Pensionskasse oder einen Pensionsfonds eingezahlt werden. 
Bei einer betrieblichen Altersvorsorge in Form einer Entgeltumwandlung, also einer Finanzierung der Beiträge durch eigenen Lohn, sparen Arbeitgeber und Arbeitnehmer:
  • Künftig muss der Arbeitgeber diese Steuerersparnis in Form eines pauschalen Zuschusses zur betrieblichen Altersversorgung in Höhe von 15 % an den Arbeitnehmer weitergeben - ein zusätzlicher Beitragsvorteil. Diese Regelung gilt für Entgeltumwandlungen in den Durchführungswegen Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds.
  • Der Arbeitgeber erhält zu einer arbeitgeberfinanzierten Versorgung einen 30 prozentigen Zuschuss vom Staat (bis zu144 € pro Jahr). Das gilt nur für Geringverdiener bis monatlich 2.200 € bruttound nur für neue Beiträge.

Die 7 populärsten Irrtümer bei Einbruch

  1. Wer einbrechen will, schafft es auch trotz aller technischen Sicherungen
    Diebe wollen sich schnell bedienen. Je mehr Hindernisse man dem Einbrecher in den Weg legt, umso seltener erreicht er sein Ziel.
  2. Einbrecher kommen nur nachts
    43 % der Wohnungseinbrüche finden tagsüber zwischen 6 und 21 Uhr statt. 
  3. Ich bin ja bei Einbruch versichert und bekomme alles ersetzt.
    Materielle Schäden ersetzt die Versicherung. Aber: Keine Versicherung kann ideelle Werte ersetzen oder die psychischen Folgen von Einbrüchen ausgleichen. 
  4. Von außen sichtbare Alarmanlagen sind eine Einladung für Diebe.
    Die abschreckende Wirkung von sichtbaren Alarmanlagen und Bewegungsmeldern ist statistisch erwiesen. 
  5. Bei mir wird nicht eingebrochen, denn bei mir ist nichts zu holen.
    Auch Dinge von ideellem Wert werden gestohlen. Zudem weiß ein Einbrecher meist nicht vorher, ob sich der Einbruch für ihn lohnt.
  6. Ich habe meine Wertsachen sehr gut versteckt.
    Es gibt kein Versteck, das der Einbrecher nicht kennt. Am besten sind Wertsachen in einem Safe untergebracht. 
  7. Einbrecher schlagen so gut wie immer in der Urlaubszeit zu.
    Die Einbruchzahlen steigen in der Sommer- und Urlaubszeit an. Aber die Haupteinbruchzeit beginnt in der dunklen Jahreszeit von Oktober bis März.